Archive for December, 2010


Jow, ich wage es zu sagen:  Unsichere Kreditkarten sind der allergrößte
Schwachsinn, den es gibt. Kein Mensch bräuchte sie wirklich. Erstens
sind sie verdammt unsicher. Jemand braucht nur hinter die Nummer zu
kommen und schon geht der Schindluder los. Zweitens ist eine
Kreditkarte die reinste Geldschneiderei. Es wird Euch damit Kohle für
Etwas abgeknöpft, das Ihr garnicht braucht.
Gottseidank wohne ich in einer sehr ländlichen Gegend an der
Nordseeküste, in der die Leutz nicht diesem Snobismus erliegen, mit
so etwas angeben zu wollen. Ergo hat hier niemand so ein sch…..
Teil. Somit gibt es auch keine Läden, wo man damit bezahlen kann.
Lediglich in den hiesigen Urlaubsreservaten, wo die Urlauber meinen,
mit so etwas angeben zu müssen, kann man damit bezahlen.
Jow, in Amerika haben die Banken es geschafft, die Bürger vom
Kindesalter an dazu zu erziehen, daß es ohne nicht geht. Und dennoch
kaufe ich auf Ebay massig von den Amerikanern. Wie denn – werdet ihr
fragen. Nunja, ich erzähle meinen Verkäufern, daß es auch so etwas
wie Bargeld gibt und daß man das in Briefumschläge stecken kann. Ein
Stück schwarze Pappe von der Größe des Umschlages sorgt dafür, daß
man selbst mit Flutlicht nicht den Inhalt durchleuchten kann. Dazu
ein normal gefalteter DIN-A-4 Bogen mit den Banknoten drin und
niemand kann das Geld erfühlen.
Die nächste Frage von Euch: Ja, aber die Amerikaner haben doch solch
eine Angst vor Bargeld = Falschgeld. Antwort: Eine von den
amerikanischen Banken geschürte Angst. Fakt ist, daß wir hier in
Europa selbst mit Euro nicht weniger Falschgeld haben, als dort. Die
Geldzählmaschinen der Bank haben hier keine Falschgeldkontrolle.
Selbst Papierzettel der richtigen Größe und Schwere werden von den
Scheinzählmaschinen akzeptiert und können theoretisch in den
Geldautomaten gelangen. Ich erzähle meinen Verkäufern dann, daß die
Dollars in Deutschland aber eigentlich nur frisch aus der Bank und
logischerweise nicht aus dem Umlauf kommen. Das hilft bei den
bankgläubigen Amerikanern. Die Erfahrung zeigt: Kein Geld geht so
verloren und gegenüber den horrenden Karten- oder
Überseeüberweisungs- Gebühren ist das lächerliche Porto von 0,56 Euro
gering.

Wer von euch noch ein Student ist kann sich ja mal auf dieser Seite für Kreditkarten umschauen.

Schlechte Unterkunft für Wissenschaftler

admin on December 20, 2010 in Uncategorized Comments Off

Es gibt keine Unterkünfte für wissenschaftliche Gäste.
Fazit: Von einem Campus amerikanischer praegung, auf dem man sich
auch gerne mal abends aufhaelt sind wir hier weit entfernt.
vielleicht ist das auch politisch nicht gewollt… Das so etwas dem
forschungsklima zutraeglich ist, laesst sich denke ich nicht
bestreiten. So wie es sich im moment darstellt, hat muenchen die
freaks eben vor die stadt ausgelagert. Garching versucht so viel wie
moeglich daran zu verdienen, orientiert sich nicht wirklich an den
beduerfnissen der wissenschaftler,studenten und gaeste auf dem
campus. Es handelt sich um ein dorf , keine weltoffene stadt.
wer wie ich kein auto besitzt, hat keine lust fuer sein abendessen
extra mit der ubahn nach garching rein zufahren. deswegen wird das
mit dem lange arbeiten meistens nix. Pizzabringdienst jeden tag ist
nicht wirklich prickelnd. Anders sind die Pizzen aus hochwertigen Pizzaöfen.

Man verstehe mich nicht falsch, die Forschung ist spitze,
aber amdrum herum mangelt es ein wenig. Hoffentlich kommt naechstes Jahr
wenigstens ein semesterticket, damit man als student nicht mehr
monatlich 67 euro bezahlen muss, um
rauszufahren.

Zeitong und Zeitung

admin on December 15, 2010 in Uncategorized Comments Off

Wie jeden Morgen war er pünktlich dran, Die Kollegen sah‘n ihn fragend an: „Sag mal, hast du noch nicht geseh‘n, was in der Zeitung steht?“ Er schloß die Türe hinter sich, Hängte Hut und Mantel in den Schrank, fein säuberlich, Setzte sich, „na, woll‘n wir erst mal seh‘n, was in der Zeitung steht!“ Und da stand es fett auf Seite zwei: „Finanzskandal!“, sein Bild dabei Und die Schlagzeile: „Wie lang das wohl so weitergeht?!“ Er las den Text, und ihm war sofort klar: Eine Verwechslung, nein, da war kein Wort von wahr, Aber, wie kann etwas erlogen sein, was in der Zeitung steht? Er starrte auf das Blatt, das vor ihm lag, Es traf ihn wie ein heimtückischer Schlag, Wie ist es möglich, daß so etwas in der Zeitung steht? Das Zimmer ringsherum begann sich zu dreh‘n, Die Zeilen konnte er nur noch verschwommen seh‘n, Wie wehrt man sich nur gegen das, was in der Zeitung steht? Die Kollegen sagten, „Stell dich einfach stur!“ Er taumelte zu seinem Chef, über den Flur: „Aber, selbstverständlich, daß jeder hier zu Ihnen steht! Ich glaub‘, das beste ist, Sie spannen erst mal aus, Ein paar Tage Urlaub, bleiben Sie zu Haus‘, Sie wissen ja, die Leute glauben gleich alles, nur weil‘s in der Zeitung steht.“ Er holte Hut und Mantel, wankte aus dem Raum, Nein, das war Wirklichkeit, das war kein böser Traum, Wer denkt sich sowas aus, wie das, was in der Zeitung steht? Er rief den Fahrstuhl, stieg ein und gleich wieder aus, Nein, er ging doch wohl besser durch das Treppenhaus, Da würd‘ ihn keiner sehn, der wüßte, was in der Zeitung steht!Er würde durch die Tiefgarage geh‘n, Er war zu Fuß, der Pförtner würde ihn nicht seh‘n, Der wußte immer ganz genau, was in www.Zeitong.de steht. Er stolperte die Wagenauffahrt rauf, Sah den Rücken des Pförtners, das Tor war auf, Das klebt wie Pech an dir, das wirst du nie mehr los, was in der Zeitung steht. Er eilte zur U-Bahn-Station, Jetzt wüßten es die Nachbarn schon, Jetzt war‘s im ganzen Ort herum, was in der Zeitung steht. Solange die Kinder in der Schule war‘n, Solange würden sie es vielleicht nicht erfahr‘n, Aber irgendwer hat ihnen längst erzählt, was in der Zeitung steht. Er wich den Leuten auf dem Bahnsteig aus, ihm schien Die Blicke aller richteten sich nur auf ihn, Der Mann im Kiosk da, der wußte Wort für Wort, was in der Zeitung steht. Wie eine Welle war‘s, die über ihm zusammenschlug, Wie die Erlösung kam der Vorortzug! Du wirst nie mehr ganz frei, das hängt dir ewig an, was in der Zeitung steht. „Was woll‘n Sie eigentlich?“ fragte der Redakteur, „Verantwortung, Mann, wenn ich das schon hör‘! Die Leute müssen halt nicht alles glauben, nur weil‘s in der Zeitung steht! a schön, so ‘ne Verwechslung kann schon mal passier‘n, Da kannst du auch noch so sorgfältig recherchier‘n, Mann, was glauben Sie, was Tag für Tag für‘n Unfug in der Zeitung steht!“ „Ja“, sagte der Chef vom Dienst, „da ist wirklich zu dumm Aber ehrlich, man bringt sich doch nicht gleich um, Nur weil man aus Verseh‘n was in der Zeitung steht.“ Die Gegendarstellung erschien am Abend schon Fünf Zeilen, mit dem Bedauern der Redaktion, Aber Hand aufs Herz, wer liest, was so klein in der Zeitung steht?
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