Jow, ich wage es zu sagen:  Unsichere Kreditkarten sind der allergrößte
Schwachsinn, den es gibt. Kein Mensch bräuchte sie wirklich. Erstens
sind sie verdammt unsicher. Jemand braucht nur hinter die Nummer zu
kommen und schon geht der Schindluder los. Zweitens ist eine
Kreditkarte die reinste Geldschneiderei. Es wird Euch damit Kohle für
Etwas abgeknöpft, das Ihr garnicht braucht.
Gottseidank wohne ich in einer sehr ländlichen Gegend an der
Nordseeküste, in der die Leutz nicht diesem Snobismus erliegen, mit
so etwas angeben zu wollen. Ergo hat hier niemand so ein sch…..
Teil. Somit gibt es auch keine Läden, wo man damit bezahlen kann.
Lediglich in den hiesigen Urlaubsreservaten, wo die Urlauber meinen,
mit so etwas angeben zu müssen, kann man damit bezahlen.
Jow, in Amerika haben die Banken es geschafft, die Bürger vom
Kindesalter an dazu zu erziehen, daß es ohne nicht geht. Und dennoch
kaufe ich auf Ebay massig von den Amerikanern. Wie denn – werdet ihr
fragen. Nunja, ich erzähle meinen Verkäufern, daß es auch so etwas
wie Bargeld gibt und daß man das in Briefumschläge stecken kann. Ein
Stück schwarze Pappe von der Größe des Umschlages sorgt dafür, daß
man selbst mit Flutlicht nicht den Inhalt durchleuchten kann. Dazu
ein normal gefalteter DIN-A-4 Bogen mit den Banknoten drin und
niemand kann das Geld erfühlen.
Die nächste Frage von Euch: Ja, aber die Amerikaner haben doch solch
eine Angst vor Bargeld = Falschgeld. Antwort: Eine von den
amerikanischen Banken geschürte Angst. Fakt ist, daß wir hier in
Europa selbst mit Euro nicht weniger Falschgeld haben, als dort. Die
Geldzählmaschinen der Bank haben hier keine Falschgeldkontrolle.
Selbst Papierzettel der richtigen Größe und Schwere werden von den
Scheinzählmaschinen akzeptiert und können theoretisch in den
Geldautomaten gelangen. Ich erzähle meinen Verkäufern dann, daß die
Dollars in Deutschland aber eigentlich nur frisch aus der Bank und
logischerweise nicht aus dem Umlauf kommen. Das hilft bei den
bankgläubigen Amerikanern. Die Erfahrung zeigt: Kein Geld geht so
verloren und gegenüber den horrenden Karten- oder
Überseeüberweisungs- Gebühren ist das lächerliche Porto von 0,56 Euro
gering.

Wer von euch noch ein Student ist kann sich ja mal auf dieser Seite für Kreditkarten umschauen.

Schlechte Unterkunft für Wissenschaftler

admin on December 20, 2010 in Uncategorized | Comments Off

Es gibt keine Unterkünfte für wissenschaftliche Gäste.
Fazit: Von einem Campus amerikanischer praegung, auf dem man sich
auch gerne mal abends aufhaelt sind wir hier weit entfernt.
vielleicht ist das auch politisch nicht gewollt… Das so etwas dem
forschungsklima zutraeglich ist, laesst sich denke ich nicht
bestreiten. So wie es sich im moment darstellt, hat muenchen die
freaks eben vor die stadt ausgelagert. Garching versucht so viel wie
moeglich daran zu verdienen, orientiert sich nicht wirklich an den
beduerfnissen der wissenschaftler,studenten und gaeste auf dem
campus. Es handelt sich um ein dorf , keine weltoffene stadt.
wer wie ich kein auto besitzt, hat keine lust fuer sein abendessen
extra mit der ubahn nach garching rein zufahren. deswegen wird das
mit dem lange arbeiten meistens nix. Pizzabringdienst jeden tag ist
nicht wirklich prickelnd. Anders sind die Pizzen aus hochwertigen Pizzaöfen.

Man verstehe mich nicht falsch, die Forschung ist spitze,
aber amdrum herum mangelt es ein wenig. Hoffentlich kommt naechstes Jahr
wenigstens ein semesterticket, damit man als student nicht mehr
monatlich 67 euro bezahlen muss, um
rauszufahren.

Zeitong und Zeitung

admin on December 15, 2010 in Uncategorized | Comments Off

Wie jeden Morgen war er pünktlich dran, Die Kollegen sah‘n ihn fragend an: „Sag mal, hast du noch nicht geseh‘n, was in der Zeitung steht?“ Er schloß die Türe hinter sich, Hängte Hut und Mantel in den Schrank, fein säuberlich, Setzte sich, „na, woll‘n wir erst mal seh‘n, was in der Zeitung steht!“ Und da stand es fett auf Seite zwei: „Finanzskandal!“, sein Bild dabei Und die Schlagzeile: „Wie lang das wohl so weitergeht?!“ Er las den Text, und ihm war sofort klar: Eine Verwechslung, nein, da war kein Wort von wahr, Aber, wie kann etwas erlogen sein, was in der Zeitung steht? Er starrte auf das Blatt, das vor ihm lag, Es traf ihn wie ein heimtückischer Schlag, Wie ist es möglich, daß so etwas in der Zeitung steht? Das Zimmer ringsherum begann sich zu dreh‘n, Die Zeilen konnte er nur noch verschwommen seh‘n, Wie wehrt man sich nur gegen das, was in der Zeitung steht? Die Kollegen sagten, „Stell dich einfach stur!“ Er taumelte zu seinem Chef, über den Flur: „Aber, selbstverständlich, daß jeder hier zu Ihnen steht! Ich glaub‘, das beste ist, Sie spannen erst mal aus, Ein paar Tage Urlaub, bleiben Sie zu Haus‘, Sie wissen ja, die Leute glauben gleich alles, nur weil‘s in der Zeitung steht.“ Er holte Hut und Mantel, wankte aus dem Raum, Nein, das war Wirklichkeit, das war kein böser Traum, Wer denkt sich sowas aus, wie das, was in der Zeitung steht? Er rief den Fahrstuhl, stieg ein und gleich wieder aus, Nein, er ging doch wohl besser durch das Treppenhaus, Da würd‘ ihn keiner sehn, der wüßte, was in der Zeitung steht!Er würde durch die Tiefgarage geh‘n, Er war zu Fuß, der Pförtner würde ihn nicht seh‘n, Der wußte immer ganz genau, was in www.Zeitong.de steht. Er stolperte die Wagenauffahrt rauf, Sah den Rücken des Pförtners, das Tor war auf, Das klebt wie Pech an dir, das wirst du nie mehr los, was in der Zeitung steht. Er eilte zur U-Bahn-Station, Jetzt wüßten es die Nachbarn schon, Jetzt war‘s im ganzen Ort herum, was in der Zeitung steht. Solange die Kinder in der Schule war‘n, Solange würden sie es vielleicht nicht erfahr‘n, Aber irgendwer hat ihnen längst erzählt, was in der Zeitung steht. Er wich den Leuten auf dem Bahnsteig aus, ihm schien Die Blicke aller richteten sich nur auf ihn, Der Mann im Kiosk da, der wußte Wort für Wort, was in der Zeitung steht. Wie eine Welle war‘s, die über ihm zusammenschlug, Wie die Erlösung kam der Vorortzug! Du wirst nie mehr ganz frei, das hängt dir ewig an, was in der Zeitung steht. „Was woll‘n Sie eigentlich?“ fragte der Redakteur, „Verantwortung, Mann, wenn ich das schon hör‘! Die Leute müssen halt nicht alles glauben, nur weil‘s in der Zeitung steht! a schön, so ‘ne Verwechslung kann schon mal passier‘n, Da kannst du auch noch so sorgfältig recherchier‘n, Mann, was glauben Sie, was Tag für Tag für‘n Unfug in der Zeitung steht!“ „Ja“, sagte der Chef vom Dienst, „da ist wirklich zu dumm Aber ehrlich, man bringt sich doch nicht gleich um, Nur weil man aus Verseh‘n was in der Zeitung steht.“ Die Gegendarstellung erschien am Abend schon Fünf Zeilen, mit dem Bedauern der Redaktion, Aber Hand aufs Herz, wer liest, was so klein in der Zeitung steht?
Fb783123a1 in Zeitong und Zeitung

toll! – Im Netz mit Einstein

admin on April 26, 2010 in Uncategorized | Comments Off

Die illusionen über dreißig jahre frauenbewegung wurden bei mir gerade mit deinem posting in einem atemzug hinweggefegt…..:-) aber zurück zum thema…. schauen wir uns doch die neuesten Störungen an: The authoritative US-based Diagnostic and Statistical Manual now includes as disease categories “oppositional defiance disorder”, “disruptive behaviour disorder” and “compliance disorder”.
aus (und der Rest ist genauso lesenswert..) http://www.guardian.co.uk/life/lastword/story/0,13228,951057,00.html Also wenn ich einer Gewerkschaft beitrete, oder mich im Betrieb weigere, Dinge zu tun , die ich für falsche halte und darüber eine Diskussion anfange, dann leide ich wohl an “oppositional defiance disorder” oder wenn ich bei einer Friedensdemo weggeschleppt werde oder überhaupt an Demonstration oder Streiks teilnehme, dann leide ich wohl an “compliance disorder” “disruptive behaviour disorder” (was soll man sich bitte darunter vorstellen?) oder wenn mein Freund, weil in seinem Betrieb gerade ausgesourct wird, langsam aus Frust Fett und nervig geworden ist und ich deshalb nicht komme, dann leide ich unter “female sexual dysfunction” und brauche dringendst weibliches Viagra.. oder wenn ich gerade vor der Monatsblutung (ekelt euch ruhig,ihr memen:-) wie immer einen verdammten schwachen Kreislauf habe und Dünnschiß und nachts schlecht schlafe,und deswegen extrem mies gelaunt bin, dann leide ich wohl unter “premenstrual syndrome” und muß unbedingt potente Psychopharmaka schlucken.. oder wenn ich nach 30 Jahren Einzahlung in die Private Rentenversicherung , entlassen werde , ich bin 53 und finde keinen neuen Job und meine frau läuft weg und muß bald befürchten, vom Sozialhilfesatz zu leben , wenn ich dann traurig und lethargisch werde, ja dann muß ich wohl an einer “endogen depression”…leiden oder wenn ich als Kind von meinem Vater mehrmals vergewaltigt wurde und nun immer schreiend davon laufe , wenn ich einen ähnlichen älteren Mann sehe, dann leide ich unter einer “Psychotic Disorder” und es liegt natürlich nur an meinen Genen…. dagegen ist ein Bekannter von mir, der sich für seinen Betrieb 30 Jahre lang 15 Stunden am Tag inklusive den Sommerferien hat freiwillig ausbeuten lassen und in der Zeit nur zweimal in Urlaub gefahren ist und seine Familie nicht kennt,ist natürlich geistig gesund… ein verwandter von mir, der ziemlich gestört aus dem zweiten Weltkrieg zurück kam und seine frau tyrannisiert und schlägt, welche daraufhin als Reaktion auf die gewalt apathisch wurde und seither als seelisch krank gilt, so einer ist natürlich geistig gesund… meine vermieterin, die zwanghaft alles mehrmals am Tag wischt, wegen einer einzigen gesichteten Ameise 8(!)Dosen Ameisengift aufstellt und samstag abends bis 22.30 das Haus putzt ,obwohl sie hier gar nicht wohnt, und meine Nachbarn rausekelt, weil sie mal gesagt hat, das sie Grün wählt , ist natürlich geistig gesund… Polizeivorstand der Kleinstadt XXX, der fanatischer Anhänger der Zeugen Jeovah ist,irgendwann mal eine Erleuchtungserscheinung hatte und deshalb mit harter Hand gegen Kiffer vorgeht mit der Begründung es steht so in der Bibel und bei willkürlichen Razzien in stinknormalen WGs von FHstudenten selbst den Oreganostreuer konfiszieren läßt, ist natürlich geistig genauso gesund… ein Professor von mir , wegem dem die Hälfte meines Studiengangs das Studium geschmissen hat und der mehrere teils sehr begabte Leute bei Prüfungen wegen persönlichen Dingen beleidigt und vergrault hat und wegen dem sich einer von denen danach das Leben nahm, so ein Mensch ist natürlich genauso geistig gesund…. ein Präsident, der einen Angriffskrieg….( ist ja alles wohl bekannt..) Das Konzept der psychischen Krankheit versagt genau dort, wo es um das echte Leben und echte menschliche Beziehungen und Bedürfnisse geht…und vorallem auch um zwischenmenschliche Machtverhältnisse (und Ohnmacht…) auch lesenswert dazu
http://bmj.com/cgi/content/full/326/7379/45?ijkey=kmQqIawwIfP7Q
http://bmj.com/cgi/content/full/324/7342/886

Einstein-Manuscript

admin on April 7, 2010 in Uncategorized | Comments Off

Einstein-Manuscript

Sowieso einer meiner Lieblingsfilme, meiner auch Icon Smile in Einstein-Manuscript Den

ganzen Witz des Films erkennt man eh erst, nachdem

man ihn mehrmals gesehen, hat, weil man sich dann

mehr auf die Gesten, Gesichter etc. der Darsteller – statt

auf die Handlung konzentrieren kann. z.B. Junke: “ja

schmierig ist er … schmiiiiiierig … wenn der sich so richtig

reinschafft in diese Hitler-Kiste…” schade dass der so selten läuft.

zum Glück mal auf Video aufgenommen Icon Smile in Einstein-Manuscript

Meine Lieblingsstellen sind die “Fieberträume”: Ochsenknecht als er sagt

“…habe eine Division Gebirgsjäger zu

ihrer Rettung abbestellt…, die Proviant in vielen

Rucksäcken

mitbrachten” (drei Katzen saßen im Baum

fest) achtung Oberlehrer alarm: Die Fieberträume kommen erst später .

. als George Nachts bei Regen vor der

Tür steht: “… schlecht sehe ich aus… habe mir durch Fahren in

einem offenen Capriolet eine fiebrige erkältung

zugezogen” Icon Wink in Einstein-Manuscript und George als er dem Pfarrer erklärte “…nun

stellen se sich mal vor, der alte Paulus hätte da

gar keine echten Korintherbriefe vorgelegt, sondern Fälschungen

die er bei einem Antiquitätenhändler im alten

Jerusalem gekauft hat…”. Einfach KÖSTLICH! … müssten

Sie da nicht hingehen zu Ihrem Chef –

senkend dem heiligen Vater – und

ihn ssagen: “Hören Sie mal, ich glaube diese

Korinther-Kiste stinkt irgendwie – die sollten wir lieber

nicht veröffentlichen” – psssst wirklich eine der besten

Stellen im Film Icon Smile in Einstein-Manuscript (10 Daumen hoch)

Der Tod eines Wissenschaftlers

admin on March 9, 2010 in Uncategorized | Comments Off

Einstein hat nicht am “Manhattan Projekt” teilgenommen.

Er war aber zumindest einer der massgeblichen Initiatoren des

Manhattan Projektes

Stimmt nicht. Sein Beitrag erschöpfte sich in einem Brief an

Roosevelt, in dem er vor der Gefahr einer deutschen Atombombe warnte

und empfahl, eigene diesbezügliche Forschung zu unternehmen. Kein

wirklich maßgeblicher Beitrag, auch wenn es eine katalytische Wirkung

gehabt haben mag.

und hat wesentliche Vorarbeiten geleistet.

Seine “wesentliche Vorarbeit” war die Gleichung e= mc^2 die er 1905

aufgestell hat. Sicher eine ganz wesentliche Erweiterung der

Fundamente der Physik, aber keine zielgerichtete Vorarbeit für

speziell die Atombombe. Einstein war keine Atom- oder Kernphysiker.

Die wesentlichen Arbeiten auf diesem Gebiet kamen von anderen, z. B.

von Bequerel, dem Ehepaar Curie, Rutherford, Fermi, Hahn, Joliot,

usw. Denen kann man viel eher als Einstein vorwerfen, wesentliche

Vorarbeiten für die Atombombe geleistet zu haben. Aber auch bei

diesen Personen wäre dieser Vorwurf nicht berechtigt, da es keine

zielführende Arbeit zur Entwicklung einer Atombombe war, sondern

Grundlagenforschung.